Vom künstlerischen Potential Mönchengladbachs können sich die Besucher bei der Kulturnacht an vielen Orten ein Bild machen. Und hierbei werden nicht nur Profis ausgestellt: Das Kunstfenster Rheydt forderte in den letzten Wochen die Mönchengladbacher Bevölkerung dazu auf, weiße Postkarten in kleine Kunstwerke zu verwandeln. Die Ergebnisse werden im nierenförmigen Kunstfenster selbst und im Restaurant Efesus gezeigt (ab 18 Uhr).
Auch der etwas weitere Weg ins Atelier Riebe lohnt sich: Dort erwartet die Besucher das „Global Network“, ein raumfüllendes Netz aus Fäden, auf das Videos projiziert werden. Ein Gesamtkunstwerk aus Gewebe, Klang und Licht, das Xenia Marita und Bernd Riebe gestaltet haben (ab 18 Uhr). Ein weiteres Künstler-Duo wird in der Galerie f: 7.2 gezeigt: Die Fotografin Antje Prömper und der Autor Viktor Schmidt lassen in der Ausstellung „über gänge“ Fotografien und Worte in einen Dialog treten (ab 18 Uhr).
Im Sektor M. präsentieren mit Carlos Albuquerque, Peter Reibel, Deniz Güneyler und Stefano C. Picco vier kreative Köpfe Fotografien, Grafiken und eine Video-Installation (ab 19 Uhr). Und das Atelier Achmadow zeigt in der Ausstellung „Poesie-Album“ Werke von gleich fünf spannenden Künstlern (ab 21 Uhr).
Im Atelierhaus Steinmetzstraße lässt Christiane Behr das Licht sprechen. Ihre Installation „Rosedrops 2009“ folgt dem rätselhaften Thema „Aus alt wird neu… was lange währt, wird endlich gut… oder braucht doch noch etwas länger…“ (ab 19 Uhr). Die Kunst des jahrhundertealten Ledermaskenhandwerks ist das Thema von Stephanie Hermes in einer außergewöhnlichen Ausstellung im Weinhaus Jean-Michel Chavrier (ab 17:30 Uhr). Auch das Museum Abteiberg öffnet seine Tore und führt durch die aktuelle Ausstellung der Sammlung Schürmann (19:30 Uhr).
Eines der Highlights der Nacht ist die Eröffnung der Mythos-Grill-Filiale im Kunstverein MMIII durch den Bochumer Künstler Matthias Schamp. In der „Pommesbude im Raum des kollektiven Bewusstseins“ locken Dokumentationen von verheißungsvollen Angeboten wie dem Grundfarben-Frittieren, der Pommesgabel-Sortier-Aktion oder dem Frikandel-Staffellauf (ab 19 Uhr). Eine andere Form der Verkaufsbude liefern die Artomaten: Im Alten Zeughaus bieten sie frei nach ihrem Motto „Kunst für die Welt“ musikalische, literarische und künstlerische Andenken-Objekte in Kiosk-Formaten an (ab 19:30 Uhr).
Kommentare
rcwlerbeedr schrieb vor 9 Monate:
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